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12 Mai

Muttertag – der wahre Grund, warum Mütter Dank verdienen

2 Kommentare Betten-Bormann Allgemein, BLOG

 

Ohne Mütter (und natürlich Väter) wären wir nicht am Leben. So einfach ist das. Grund genug, um dankbar zu sein. Oder? Kann man aufrichtig dankbar sein für etwas, um das man gar nicht gebeten hat? Vielleicht finden wir unser Leben im Moment ja gar nicht wirklich prickelnd. Vielleicht haben wir auch das Gefühl, keinen wirklich guten Start ins Leben bekommen zu haben. Vielleicht fühlen wir uns nicht genug geliebt. Vielleicht erwarten wir mehr von unserer Mutter. Vielleicht fühlen wir uns nicht verstanden.

Ist der Muttertag – und der damit einhergehende Druck der Dankbarkeit – also nur ein kommerziell kluger Schachzug?

Mütter sagen immer: „Ich will nur dein Bestes!“
Manchmal glauben wir das und manchmal auch nicht.
Mütter sagen auch: „Du kannst immer mit allem zu mir kommen!“ Manchmal machen wir das, und manchmal trauen wir uns auch nicht. Mütter sagen nahezu täglich: „Ich habe dich lieb!“ Manchmal tut uns das wohlig gut, und manchmal empfinden wir es als Ironie.

Was Mütter sagen, wird so oder so von uns verstanden. Je nachdem, wie wir uns gerade fühlen und je nach Situation.

Was Mütter hingegen NICHT sagen, ist die reine Wahrheit und verdient unseren wahren Dank!

Jede Mutter kennt diese Gefühle in der ersten Zeit, spricht aber nie darüber. Oft noch nicht einmal mit anderen Müttern. Und fühlt sich deshalb schuldig. Und einsam. Weil sie glaubt, nur sie empfinde so:

Wir senden allen Mamas liebe Gedanken!

Wir senden allen Mamas liebe Gedanken!

-Unendliche Müdigkeit
Tagelang. Wochenlang. Monatelang. Keine einzige Nacht durchschlafen. Chronische Erschöpfung. Schlafmangel ist subtile Folter.
Nicht die Geburt selbst ist der eigentliche Kraftakt, die permanente, alles beherrschende Müdigkeit der ersten Wochen ist es.
-Verlust der eigenen Zeit
Was auch immer gern und mit Hingabe gemacht wurde – aus und vorbei. Keine Zeit und keine Kraft mehr. Lesen, Sport, träumen – keine ruhige Minute mehr für sich selbst.
-Verlust von sozialen Kontakten
Sich mit Freunden treffen, stundenlang am Telefon den neusten Tratsch mit der besten Freundin durchhecheln – Sendepause. Minutiöse Planung ist erforderlich, und selbst dann sind Unterbrechungen die Regel und
nicht die Ausnahme. Was vorher entspannend war, ist nun nur noch anstrengend.
-Gefühl der Unscheinbarkeit
Sich als Frau zu fühlen und nicht nur als Mutter ist fast unmöglich. Der Körper hat sich verändert, die Kleidung wird legerer, Friseur- oder Kosmetikbesuche sind vorläufig gestrichen. Um sich begehrenswert zu fühlen,
ist  viel  Phantasie erforderlich.
-Keine gemeinsame Paar-Zeit mehr
Sich gemütlich mit dem Partner einen schönen Abend zu machen, sollte laut jedem Eheberatungsratgeber auf jeden Fall fest eingeplant werden. Nur ist das in der Praxis oft nicht umsetzbar.
Koliken, erste Zähnchen, Hunger, ein böser Traum – das Kind hat immer und überall höchste Priorität. Alles andere muss sich unterordnen. Auch die Wünsche des Partners. Auch die eigenen Wünsche.

Trotzdem erfüllt jede Mutter das überwältigende Gefühl bedingungsloser Liebe zu ihrem Kind!

Obwohl sie chronisch müde ist, keine Zeit mehr für sich hat, kaum noch mit Freunden etwas unternehmen kann, sich unattraktiv und wenig als Frau fühlt und sich ihre Beziehung zum Partner gravierend verändert hat…

Muttertag - alles Gute!

Muttertag – alles Gute!

Obwohl sie manchmal bittere Tränen deswegen vergießt – allein, eingeschlossen im Badezimmer – um sich gleich darauf die Spuren der Tränen energisch wieder abzuspülen…

Obwohl sie manchmal zurück in ihr früheres Leben möchte und sich entsetzlich schuldig wegen ihrer eigenen Gedanken fühlt…

…liebt sie Ihr Kind vom ersten Augenblick für den Rest seines Lebens  und verschweigt ihm die für sie selbst verstörenden beängstigenden Gefühle der ersten Zeit, damit das Kind sich niemals unerwünscht oder ungeliebt fühlen muss.

DAS ist der wahre Grund, um Müttern zu danken!

Und ihnen zu sagen:

Perfektion ist eine Illusion.

Gut ist gut genug.
DU bist gut genug.
DU bist für mich PERFEKT.
DANKE!

 

Bildnachweis:  Janina Dierks – Fotolia.com # 142694075

 

2 Kommentare


  • Claudia Teimann

    16. Mai 2017, 6:17

    Wie schöööööön und wie wahr.
    Danke für diesen tollen Beitrag.
    Es war Zeit über die letzten Zeilen nachzudenken…..

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